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Praktika

Allgemeine Informationen

Der bremische öffentliche Dienst bietet Interessierten vielfältige Möglichkeiten, Einblick in die betriebliche Arbeitswelt zu nehmen. In Form eines Praktikums können Interessen erprobt und Kompetenzen weiterentwickelt werden. Je nach Interessenschwerpunkt und Anlass können Praktikumsmöglichkeiten individuell organisiert werden (Richtlinien für die Durchführung von Praktika in der bremischen Verwaltung). Folgende Praktika werden angeboten:

  • Praktika für Schülerinnen und Schüler (Schülerpraktikum) der allgemeinbildenden Schulen, die ein in der Regel 2- oder 3-wöchiges Betriebspraktikum absolvieren,

  • Praktika im Rahmen der schulischen Ausbildung (z.B. an einer Berufsfachschule), des Studiums, einer betrieblichen Ausbildung oder aufgrund einer Wiedereingliederungs- oder Umschulungsmaßnahme eines freien Trägers,

  • Praktika im Rahmen eines nationalen und internationalen Jugendaustausches zwischen Schulen bzw. Hochschulen,

  • Praktika im Rahmen der Ausbildung an der zweijährigen Fachoberschule oder als Nachweis des fachpraktischen Teils der Fachhochschulreife nach der Verordnung über die Zuerkennung von Abschlüssen an öffentlichen Schulen,

  • Praktika im Rahmen einer Vorschrift in einer Ausbildungs- oder Prüfungsordnung vor oder nach Abschluss der schulischen Ausbildung bzw. des Studiums,

  • Praktika im Rahmen von Sonderprogrammen des Bundes und der Länder (z. B. Maßnahmen zur Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung Jugendlicher –AQJ-).

Für diese Praktikumsarten ist die Zahlung einer Vergütung nach den geltenden Praktikumsrichtlinien nicht vorgesehen.

Darüber hinaus können für

  • Studentinnen und Studenten des Europäischen Studiengangs Wirtschaft und Verwaltung (ESWV) sowie für

  • Praktikantinnen und Praktikanten, die im Rahmen ihres Fachschul- bzw. Fachhochschulabschlusses als Erzieher/in oder Sozialpädagogin/-pädagoge ein einjähriges Berufspraktikum (Anerkennungspraktikum) absolvieren müssen,

vergütete Praktika zur Verfügung gestellt werden.

Eine besondere Maßnahme, die dem bremischen öffentlichen Dienst die Möglichkeit eröffnet, Studentinnen und Studenten für die Planung, Durchführung und/oder Evaluation von Projekten zu gewinnen, bildet das sogenannte Werkstudentenprogramm. Studierenden bietet sich damit die Möglichkeit, ihr neu gewonnenes theoretisches Wissen noch während des Studiums in fachbezogenen Projekten in der Praxis erproben.

Ansprechpartnerin:

Angelika Karbowski

Formulare für Dienststellen

  • Meldebogen zur Durchführung eines Praktikums:
    Die Dienststellen melden auf diesem Bogen dem AFZ, dass ein Praktikum in der Dienststelle durchgeführt werden kann (Anlage 1 (doc, 29 KB)).

  • Bestätigungsschreiben für Bewerber/innen für Praktika nach der Ziffer 1.1 der Richtlinie:

    Das AFZ bestätigt den Bewerberinnen/Bewerbern - je nach Praktikumsart - mit unterschiedlichen Schreiben, dass das Praktikum durchgeführt werden kann. Die Dienststellen erhalten eine Kopie. Bei einigen Zusagen wird vom AFZ ein weiterer "Meldebogen zur Sozialversicherungspflicht“ versandt, wenn bei diesen Praktika vom AFZ Sozialversicherungsbeiträge geleistet werden müssen. Sollten die unter 5.1.1 der Richtlinie genannten Bereiche diese Möglichkeit auch nutzen wollen, müssen Sie den Meldebogen zur Anweisung der Sozialversicherungsleistungen an das AFZ senden.

  • Verpflichtungserklärung für Praktikantinnen/Praktikanten nach Ziffer 4 der Richtlinie (Anlage 5 (doc, 39 KB)):
    Die Dienststellen informieren zu Beginn des Praktikums die Praktikantinnen/Praktikanten über die Pflichten, die sie während der Praktikumszeit zu beachten haben und lassen sich dann die Verpflichtungserklärung zur formellen Absicherung unterzeichnen.